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Texte für Patienten

Patienteninformation auf der Website: Untersuchungen und Behandlungen verständlich erklärt

Was bei einer OCT passiert, warum die Pupille erweitert wird, welche Linse beim Grauen Star in Frage kommt. In der Sprache des Sprechzimmers, fachlich geprüft und im Rahmen des Werberechts.

Ausgangslage

Zwischen Fachbegriff und Prospekt liegt die richtige Sprache

Eine Patientin hat eine Überweisung mit dem Vermerk „V.a. Glaukom, OCT“ in der Hand. Sie googelt. Auf der Website der Praxis steht: „Optische Kohärenztomographie zur Nervenfaserschichtanalyse.“ Auf der Website des Zentrums nebenan steht: „Modernste Diagnostik für Ihre Augengesundheit.“ Beides beantwortet ihre Frage nicht.

Patienteninformation auf der Website heißt, diese Frage zu beantworten: Was passiert bei der Untersuchung, warum wird sie gemacht, wie lange dauert sie, tut sie weh, was kostet sie, was passiert danach. In der Sprache, in der eine gute Ärztin es im Sprechzimmer erklärt, wenn sie fünf Minuten Zeit hat.

Das ist keine Nebensache für die Sichtbarkeit: Solche Seiten sind genau das, was Google bei Suchen wie „OCT Untersuchung was ist das“ oder „Grauer Star OP Ablauf“ zeigen will. Und es ist der Unterschied zwischen einer Patientin, die informiert kommt, und einer, die absagt.

Website mit Auge als Bildmarke und verständlich gegliederten Abschnitten zu einer Untersuchung
Themen

Welche Untersuchungen und Behandlungen eine eigene Seite verdienen

Nicht jede Leistung braucht eine Seite. Diese hier werden gesucht, sind erklärungsbedürftig und entscheiden mit, ob ein Patient kommt.

Untersuchungen

  • OCT: was das Bild zeigt, warum es Wahlleistung ist
  • Gesichtsfeld: Ablauf, Dauer, warum Konzentration zählt
  • Augeninnendruck und Pachymetrie
  • Pupillenerweiterung: Fahrverbot, Sonnenbrille, Dauer
  • Fluoreszenzangiographie und Fundusfoto

Erkrankungen

  • Grauer Star: wann operieren, welche Linse
  • Glaukom: Vorsorge, Tropfen, Laser, OP
  • Makuladegeneration: trocken, feucht, Injektionen
  • Diabetische Netzhaut: Kontrollen, Laser
  • Trockenes Auge, Lidrandentzündung

Kinder und Eltern

  • Sehschule: was passiert dort, wie lange
  • Schielen und Amblyopie: Okklusion erklärt
  • Erste Augenuntersuchung: wann, warum
  • Brille beim Kind: Angst nehmen
  • Tropfen zur Pupillenerweiterung bei Kindern

Refraktive Verfahren

  • LASIK, Femto-LASIK, PRK im Vergleich
  • ICL und Linsentausch: für wen
  • Eignung: was die Voruntersuchung prüft
  • Risiken ehrlich benannt
  • Kosten mit Leistungsumfang

Vor und nach dem Eingriff

  • OP-Tag als Checkliste
  • Tropfenplan und Nachsorge
  • Was in den ersten Tagen zu lassen ist
  • Wann die neue Brille kommt
  • Wann sofort anrufen

Kosten und Kassen

  • Was Regelleistung ist
  • Wahlleistungen: wann sinnvoll, was sie kosten
  • Privatpatienten und Beihilfe
  • Brillenverordnung und Sehhilfen
  • Kontaktlinsen: Anpassung, Nachkontrolle
Aufbau

So ist eine gute Seite zu einer Untersuchung aufgebaut

Am Beispiel der Pupillenerweiterung, weil sie jede Praxis betrifft und jeden Patienten irritiert, der nicht vorbereitet war:

  1. Warum die Untersuchung gemacht wird

    Ein bis zwei Sätze, die den Sinn erklären: Ohne weite Pupille sieht der Arzt die Netzhaut nur zum Teil. Bei Diabetes, Kurzsichtigkeit oder Verdacht auf Netzhautveränderungen ist das nötig.

  2. Was passiert

    Tropfen, 20 bis 30 Minuten Wartezeit, dann die Untersuchung mit hellem Licht. Es blendet, es tut nicht weh.

  3. Was danach zu beachten ist

    Mehrere Stunden unscharfes Nahsehen und Blendempfindlichkeit. Nicht selbst fahren, Sonnenbrille mitbringen, Begleitung sinnvoll. Der Satz, der die meisten Anrufe erspart.

  4. Kosten

    Regelleistung, wenn medizinisch nötig. Ehrlich, kurz, ohne Beiwerk.

  5. Terminweg

    Zum passenden Termin, mit dem Hinweis, Zeit einzuplanen.

Fachliche Freigabe: Solche Texte entstehen bei uns als Entwurf auf Basis Ihrer Angaben und öffentlicher Fachinformationen. Geprüft und freigegeben werden sie von den Ärztinnen und Ärzten der Einrichtung. ZYE berät nicht medizinisch und macht keine Aussagen zu Behandlungserfolgen.

Regeln

Woran wir uns beim Schreiben halten

  • Ein Gedanke je Absatz, kurze Sätze, keine Schachtelungen. Die Seite wird auf dem Handy gelesen, oft mit schlechter Sehkraft.
  • Fachbegriff plus Erklärung. Der Fachbegriff bleibt stehen, weil er auf der Überweisung steht, und wird beim ersten Vorkommen erklärt.
  • Keine Superlative. Nicht „modernste Technik“, sondern welches Gerät wofür eingesetzt wird.
  • Keine Angst, kein Druck. Wer eine Untersuchung erklärt, muss nicht mit Erblindung drohen.
  • Grenzen benennen. Was die Praxis nicht macht und wohin sie überweist, steht genauso auf der Seite.
  • Datum der Prüfung. Jede medizinische Seite trägt, wann sie zuletzt fachlich geprüft wurde. Das ist ehrlich gegenüber Patienten und hilft bei der Pflege.

„Seit die Pupillenerweiterung erklärt ist, kommen die Patienten mit Sonnenbrille und Begleitung. Vorher haben wir das jedem einzeln am Telefon erzählt.“

So könnte es eine Anmeldung nach dem Relaunch beschreiben. Ein Beispiel, kein Kundenzitat.

Diese Seiten sind auch Ihre Sichtbarkeit.
Gut erklärte Untersuchungen sind das, was bei konkreten Suchanfragen gefunden wird. Mehr dazu unter SEO für Augenärzte.

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Häufige Fragen

Fragen zu Patiententexten

Dürfen wir auf der Website überhaupt über Behandlungen aufklären?

Ja. Sachliche Information über Untersuchungen und Behandlungen ist erlaubt und erwünscht. Grenzen setzt das Heilmittelwerbegesetz bei anpreisender Werbung, Erfolgsversprechen, Vorher-Nachher-Bildern bei Operationen und Angst als Mittel. Wir schreiben so, dass die Texte informieren und nicht werben, und die Praxis prüft die fachliche Seite.

Wie ausführlich soll eine Seite zu einer Untersuchung sein?

So ausführlich, dass die häufigsten Fragen beantwortet sind: Warum, wie, wie lange, tut es weh, darf ich danach fahren, was kostet es. Das sind meist 400 bis 800 Wörter. Länger wird es, wenn Alternativen zu erklären sind, etwa bei Linsentypen oder refraktiven Verfahren.

Wer haftet für die Inhalte?

Die Einrichtung, deren Website es ist. Deshalb geben wir keine Seite frei, die nicht von einer Ärztin oder einem Arzt der Einrichtung geprüft wurde, und wir übernehmen keine Aussagen aus fremden Websites ungeprüft. Für die werberechtliche Prüfung arbeitet die medienplus GmbH mit einer Anwaltskanzlei zusammen.

Können Patienteninformationen auch als Download angeboten werden?

Ja, etwa als Checkliste für den OP-Tag oder als Merkblatt zur Pupillenerweiterung. Die Website bleibt die Hauptquelle, der Download ist die Ergänzung für Menschen, die etwas in der Hand haben wollen. Beides in einfacher Sprache und barrierefrei lesbar.

Was ist mit Mehrsprachigkeit?

Wenn ein nennenswerter Teil der Patienten kein Deutsch spricht, lohnt sich eine zweite Sprache für die wichtigsten Seiten: Termin, Anfahrt, Notfall, die häufigsten Untersuchungen. Eine Übersetzung der ganzen Website ist selten nötig und teuer in der Pflege.

Ihr nächster Schritt

Welche Seiten fehlen auf Ihrer Website?

Nennen Sie uns Ihre Schwerpunkte und Ihre aktuelle Website. Wir sagen Ihnen, welche Untersuchungen und Behandlungen eine eigene Seite verdienen und was das kostet.

Patiententexte anfragen

Unverbindlich und ohne Vorabkosten. Oder Sie rufen an unter 0228 76389659, Mo bis Fr 9 bis 18 Uhr.